Unter diesem Thema möchte ich versuchen zu erklären, wie es uns überhaupt möglich ist, telepathisch in Verbindung zu treten.

Nicht nur Materie

In der Tierkommunikation durfte ich meinen Glauben an die SEELE finden. Ich durfte feststellen, dass wir nicht nur aus Materie bestehen- geboren werden, leben und sterben- sondern dass wir vor allem aus Energie bestehen.

 

WeltbildDie Seele und das Ganze

Für mich ist klar, dass wir Teil eines großen Kreislaufs sind. Teil des Ganzen, das ständig in Bewegung ist. „Das Ganze“ ist für mich alles, was man als „Das Universum“, „Gott“, „Die ewige Liebe“, „Den Ursprung“ oder „das Sein“ bezeichnet. Es gibt viele Glaubensrichtungen und jeder hat ein eigenes Weltbild und seine eigene Spiritualität, daher kann ich hier nur versuchen darzustellen, wie ich mir das Leben erkläre und welche Denkansätze mir am meisten geholfen haben, alles in ein versteh- und begreifbares Bild zu bringen. Wie ich mir sozusagen den Sinn des Lebens erkläre. Vielleicht finden sie ja darin die eine oder andere Idee, mit der sie sich identifizieren können.

 

Erklärungen zur Seele, über die ich nachdenke

Wenn wir also ein Teil des Ganzen sind, stelle ich mir die Frage, warum es dann den einzelnen gibt. Wenn jeder eine Seele hat, wozu soll dass gut sein?
Ich möchte im Folgenden zwei Ideen beschreiben, die ich bei meiner Suche nach Antworten gehört habe, welche für mich einen möglichen Ansatz in der Erklärung von Seelen bieten und einen Anfang zum Weiterdenken machen.

Eine Idee ist es, sich „das Ganze“ wie einen riesigen Energieball vorzustellen. Um bestehen zu können, muss sich dieses Gebilde bewegen, sich ausdehnen und zusammenziehen. Es ist ein ständiges Wachsen und Vergehen. Ein Weiterentwickeln und wieder Abbauen, ein ewiger Fluss.
Unsere Seelen- ein Teil des Ganzen- sind der Motor davon. Jede Seele hat die Aufgabe, sich weiter zu entwickeln und Erfahrungen zu machen. Um sich zu entwickeln und verbessern, sind Grenzerfahrungen nötig. Diese können wir hauptsächlich in der Materie machen, daher bindet sich die Seele an einen Körper, eine Pflanze, einen Stern,…
Seelen „arbeiten“ auch nicht immer alleine und nur für sich, sie helfen sich gegenseitig, damit sie möglichst viel Energie für „Das Ganze“ bringen können.

Eine etwas andere Gedankenmöglichkeit beschreibt „Gott“ als die Vollkommenheit, das ewige Glück, die reine Liebe. Um sich als solches wahrnehmen zu können, braucht es auch das „Nicht- Vollkommene“. Hierfür werden immer wieder Seelen ausgeschickt, damit diese Erfahrungen in der Getrenntheit machen und den Weg später wieder zurück zum Ganzen finden können. Ob eine Seele ein oder mehrere Leben für diesen Weg braucht?...

Diese beiden Gedankenansätze sind nur sehr grob vereinfachte Darstellungen, die für mich aber meine Frage „Warum sollten wir lernen, warum sollten wir uns weiterentwickeln?“ in eine gute „Antwortrichtung“ gebracht haben.  

Mit dem Gedanken, das wir alle ein Teil des Ganzen sind und unsere Seelen sich gegenseitig helfen, ist es möglich, auf telepathische Weise miteinander in Kontakt zu treten. Nicht nur mit anderen Seelen, sondern auch mit unserer eigenen Seele- dem Höheren Selbst. Die Seele hat Kontakt zum Ursprung, sie weiß, was sie will, wohin sie will und welche Aufgabe sie hat.