Mucki über seine Aufgabe

Welche Aufgabe hast du bei deiner Familie?
Ich bin Freiheit. Ich bin frei. Das zeige ich ihnen. Ich darf meinen Körper erst kennen lernen, sMuckiie dürfen es immer noch. Ihre Grenzen kennen lernen, sich selbst zu zügeln und geduldig zu sein, weil nicht alles so funktioniert, wie es sich der Geist vorstellt. Der Geist ist frei, der Köper nicht. Er zeigt uns unsere Grenzen, hält uns im Maß und Ziel und gibt uns eine gewisse Struktur und Sicherheit, damit wir nicht an allen Orten gleichzeitig sind. Nicht an allen Zielen gleichzeitig arbeiten. Wir können auch nicht alles verstehen, nicht alles begreifen, was wir vorhaben, daher hilft uns der Körper, eine Struktur zu schaffen, Ruhe zu lernen, geduldig zu sein. Das ist aber nicht meine einzige Aufgabe. Ich bin auch hier, um Trost zu spenden. Einfach, um da zu sein. Ich bin da, um Liebe zu schenken. Sie dürfen das nicht nur körperlich betrachten. Da bin ich nicht sehr gut darin.


 

Phelino regt zum Nachdenken an:

Phelino (Vollblutaraber):
Es ist schön, dass du dir für mich Zeit nimmst- dass du dir mit mir Zeit nimmst.

Ich:Phelino
Das heißt, ich brauche dich nicht mehr zu fragen, ob du mit mir reden willst?

Phelino:
Du weißt, dass ich reden will. Ich fühle mich frei und es geht mir gut. Ich kann so sein, wie ich bin und darf mich auch so benehmen. Manchmal werde ich dafür getadelt, aber das gehört dazu. Das bin eben ich und ich verstehe es, wenn ich für etwas zurecht gewiesen werde, was sich nicht gehört. Vielleicht macht es das aber auch so schön. Andere zu provozieren und wach zu rütteln. Rausholen aus ihrem Trott. Es ist schade, wie sehr manche Menschen und auch andere Wesen im Trott verfangen sind. Meine Aufgabe ist es dann, sie wieder raus zu holen. Sie wach zu rütteln oder einfach nur etwas zu provozieren und so wieder zum Nachdenken anzustacheln. Ich weiß, ich werde oft als kindisch hingestellt, aber das macht mir nichts aus. Sie werden merken, dass auch das schön sein kann und dass sie dann genau das brauchen.


 

Atika über „das Licht"

[Atika zeigt mir ein Bild von ihr, wo über ihr ein großes und sehr helles Licht steht- ein sehr angenehmes Gefühl geht davon aus, ein sehr mächtiges Gefühl]Atika

Das ist ein Teil von mir. Ich kann es euch nicht beschreiben. Ich kann nicht sagen, dass ich das bin, aber es ist ein Teil von mir. Nicht jeder ist Teil von diesem Licht bzw. hat es nicht jeder so für sich präsent. Ich bin mir dessen sehr bewusst und ich lebe darin. Ich lebe dieses Licht, ich lebe diese Kraft. Ich genieße es, darauf Zugriff zu haben und mich davon tragen und begleiten lassen zu können. Meiner Mutter hatte das auch. Wir geben es weiter. Es ist Kraft, Stärke, Friede und Zufriedenheit, Antrieb und Freiheit.

Das fühlt sich sehr gut an! Danke, dass du mich daran teilhaben lässt. Wie geht es dir, Atika?
Es geht mir gut. Ich kann auf das Licht zurückgreifen, wenn mir etwas nicht so gut gefällt, wenn meine Begrenzungen im Hier zu stark werden oder wenn ich nicht das leben kann, was ich leben will. Das ist aber selten der Fall. Ich habe so viel Kraft, ich kann so viel abgeben.
[Dieses Gefühl ist wirklich sehr schön zu spüren und wie sie sagt, nicht zu beschreiben. Am Ehesten lässt es sich für mich beschreiben mit „pures Vertrauen"]


 

Baiony führt mir vor Augen, dass Tiere über unsere Gedanken Bescheid wissen:

Baiony:
Ich denke viel nach, oft über Belangloses. Ich denke auch viel über mich nach. Ich bin oft unzufrieden mit mir.

Ich:Baiony
Aber das musst du nicht sein! Du bist wirklich ein tolles Pferd und ein toller Freund!

Baiony:
Aber ich bin schusselig und ungeschickt und oft grantig und das will ich nicht sein. Ich weiß du denkst manchmal darüber nach, wie es wäre statt mir ein anderes Pferd zu haben- ein besseres, ich weiß ich bin nicht perfekt.

Ich:
Doch, so wie du bist liebe ich dich! Ja ich denke darüber nach, ich weiß aber unseren bisherigen Weg sehr zu schätzen und du bist so perfekt, wie ein Pferd für mich nur sein kann! Ich bin froh, dass unsere Wege sich begegneten!


 

Es gibt selten ein „Beklagen" über ihr Leben - aber es werden Wünsche formuliert.Kira

Hallo Kira!
Hallo, endlich redest du mal mir! Endlich redet jemand mit mir. Sonst bin ich oft nur „der kleine süße Hund", den man so wie so nicht ernst nehmen muss, weil sie so niedlich ist. Schön, dass mir jemand zuhört...[Gefühl von sauer und verärgert sein ist zu spüren]
Ich möchte gerne ernst genommen werden. Auch von den anderen Hunden, aber auch bei denen bin ich ja nur die Kleine, aber manchmal zeige ich ihnen schon, dass ich nicht nur klein und niedlich bin. Ich kann dann gemein sein und kann mich auch verteidigen, wenn es darauf ankommt. Ich muss nicht immer die kleine Süße sein. Manchmal ist es ganz praktisch, aber manchmal will ich auch ernst genommen werden.