Trennung von der Mutter

Ich stoße bei meinen Kommunikationen immer wieder auf das Thema „Weg von der Mutter", was in der Regel zu bald passiert und die Tiere ihr ganzes Leben negativ beeinflusst. Dies zeigt sich körperlich und auch in ihrem Verhalten. Bindungsängste, Versagensängste, soziale Schwierigkeiten und Traurigkeit sind oft daraus resultierende Themen, welche die Tiere und auch ihre Begleiter prägen. Eine Stute, die zum Headshaker wurde berichtet mir davon, wie ihr Fohlen weg gerissen wurde. Ein Hengst, der eigentlich im Sport gehen sollte, wurde von dem Tag an, als er von seiner Mutter weg kam, stets überfordert und hatte keine „Rückendeckung", ein Hund empfindet eine lebenslange Traurigkeit und Unlust, nur weil er seine Mutter vermisst...

 

Unreinheit, Reinmachen, Markieren… der Ärger mit dem Dreck

Immer wieder kommt dieses Thema in meinen Kommunikationen vor, da es viele Besitzer betrifft und zurecht auch vor Probleme stellt. Der Mehraufwand und das Hygieneproblem, das sich daraus ergibt, bringt viele Besitzer an die Grenze ihres Verständnisses für das Tier. Wenn man allerdings das Tier auch zu diesem Thema befragt, kommen die unterschiedlichsten Antworten:

Das Klo ist zu klein, ich mag den Geruch des Sandes nicht, ich habe es nie anders gelernt oder ich komme ja die Stiegen nicht mehr rauf.

Es stecken oft aber auch andere Themen wie Stress mit dem Alleinsein, Pathologien, Aufmerksamkeitsprobleme und Eifersucht dahinter. Die Gründe für diese Probleme sind sehr vielschichtig, es lohnt sich also, das Tier selbst dazu zu befragen, warum so etwas geschieht und ob es etwas gibt, wie man es verändern könnte.

 

Eitelkeit

Auch Tiere kennen diese Eigenschaft. So wurde ich schon gelegentlich von Tieren begrüßt mit den Worten: „Sie mich zuerst an, siehst du, wie schön ich bin? Achte auf meine Mähne wie sie schön im Wind flattert"...
Manchen Tieren ist es wichtig, wie sie aussehen und sie hören es auch gerne (das bilden wir uns nicht nur ein). Sie mögen es oft gerne, sich und ihren Körper, ja auch ihre Leistung präsentieren zu können und genießen auch das Rampenlicht.

 

Eifersucht

Eine weitere Eigenschaft, die unseren tierischen Kollegen seitens der Wissenschaft abgesprochen wird. Ich denke aber, dass es sehr viele Tierbesitzer gibt, die bestätigen können, dass Tiere eifersüchtig sein können und dies auch in verschiedensten Verhaltensformen äußern können. Ein Erpel zwickt alle Küken, weil er nicht mehr der schöne ist sondern die so niedlich sind. Unser Kater verschwindet für 3 Tage, weil er „nachdenken“ muss, nachdem ein neuer Kater bei uns Einzug hielt. Ein Hund will plötzlich im Bett einer Besitzerin schlafen, weil sie einen neuen Lebensgefährten hat… Manchmal äußern sich auch nicht offensichtliche Handlungen der Tiere als Eifersuchtsdramen.

 

Zuhause- angekommen und angenommen sein

Nicht nur für uns Menschen ist es wichtig, sich wohl zu fühlen. Auch für unsere tierischen Begleiter ist es oft maßgeblich, sich dort wo sie sind (Orte aber auch Umfeld) zuhause zu fühlen. Angekommen sein. Das kommt immer wieder in Aussagen von Tieren vor und wir unterschätzen oft die Wichtigkeit der Zeit in diesem Zusammenhang. Manchmal brauchen Tiere länger als erwartet, um sich wo wohl zu fühlen, manchmal fehlt ein wesentlicher Faktor, der es ihnen schwer macht, anzukommen. Manchmal wiegt aber auch genau dieses Gefühl geliebt, willkommen und auch zuhause zu sein sehr viele körperliche und psychische Probleme in der Welt des Tieres auf.

 

Folgende Themen sind in Bearbeitung:

  • Heilkräfte und Hilfe der Tiere
  • Tiere spiegeln uns oder unsere Themen
  • Über Aufgaben, Beschäftigung und Langeweile
  • Lebensaufgaben
  • Schmerzen (Wegschalten, ausblenden, Körper verlassen - auch bei Tod oder Unfall)
  • Sterbende und tote Tiere