Ablauf einer Kommunikation

Sie als "Besitzer" überlegen sich im Vorfeld bis zu 7 Fragen, die sie dem Tier gerne stellen möchten. Ich als Kommunikatorin will nur die nötigsten Erklärungen oder Details im Vorfeld, um möglichst objektiv und ohne Eigeninterpretation zu bleiben. (Name, Alter, wichtige Bezugspersonen oder - Tiere falls wichtig,ev. tierärztliche Diagnose)

Es müssen auch keine Fragen gestellt werden, oft kommt auch viel vom Tier selber, was ihm ein Bedürfnis ist, mitzuteilen oder welches Thema wichtig ist.

Ich trete in Verbindung mit ihrem Tier und frage zuerst, ob überhaupt ein Gespräch seitens des Tieres gewünscht ist. (Katzen können gelegentlich schwierig in der Kommunikation sein, da sie es oft nicht für nötig halten, mit uns „Unwissenenden“ zu sprechen)
Ich stelle die Fragen (das passiert wie bei einem inneren Monolog) und schreibe auch gleich ein Protokoll mit.

Was kommt ins Protokoll?

Ich schreibe alles auf, was ich empfange. Antworten auf die Fragen, Bilder, Gefühle, Schmerzen, alles. Dabei gibt es von mir keine Interpretation- das ist ihre Aufgabe. Oft kommen auch Dinge, die für mich keinen Sinn ergeben, für sie aber jede Menge bedeuten können.

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Bodyscan und das körperliche Befinden

Die Frage nach dem körperlichen Befinden und Schmerzen kann  in einem Gespräch einfließen, wenn sie es wünschen. Der Bodyscan bietet hierfür  eine gute Möglichkeit. Ich versetze mich in den Körper des Tieres und "scanne"  den Körper. Es können Schmerzen oder Verspannungen angezeigt werden. (Auch hier  muss ich wieder erwähnen, dass diese Methode kein Ersatz für einen Tierarzt  ist- es ist lediglich eine Möglichkeit, Dinge zu erkennen oder zu lokalisieren)

Worüber das Tier noch sprechen möchte

Nachdem ich alle Fragen gestellt habe, frage ich das Tier noch, ob es noch über etwas reden möchte. Da kommen dann Dinge, die das Tier beschäftigen, Dankesworte, Bitten oder dringende Mitteilungen, sofern diese noch nicht vom Tier eingebracht wurden.

Dinge, die nicht angenehm sind

Es kommen leider manchmal auch Themen, die nicht angenehm sind zu vermitteln, die ich allerdings trotzdem genauso aufschreibe, wie sie kommen. (Traurigkeit des Tieres, Sehnsucht, Abschied, Wunsch nach Veränderung)

Nach Beendigung des Gesprächs schicke ich ihnen das Protokoll per Mail oder falls nicht vorhanden per Post. In der direkten Kommunikation gebe ich ihnen das Protokoll gleich zum Lesen und wir besprechen es vor Ort.
Bisher bat ich die Besitzer, mich nach dem Lesen zu kontaktieren. Telefonisch oder schriftlich besprechen wir das Protokoll, ich nehme mir gerne Zeit für Fragen und Unklarheiten. Außerdem kann ich mich nochmal an ihr Tier wenden, um kurze Abklärungsfragen zu stellen.

 

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